Stromvergleich




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Nur Ökostrom:


EU hat Bedenken beim Verkauf von Nuon an Vattenfall

posted by admin @ 10:08
5. Juni 2009

Eigentlich wollte Vattenfall den Nuon-Konzern komplett kaufen. Doch dagegen hat die EU Bedenken angemeldet. Es geht um die deutsche Nuon-Tochter. Die EU sieht in dem Verkauf eine Wettbewerbsbehinderung. Aus diesem Grund ist das Verfahren bis zum 22. Juni verlängert worden. Dem Gasanbieterblog zufolge verzichtet Vattenfall nun auf die deutsche Tochter von Nuon. Der SZ nach hat Vattenfall aber Auflagen angeboten. Worin diese Auflagen bestehen blieb offen.


Strom wechseln in Berlin - Ein Erfahrungsbericht

posted by admin @ 8:09
30. April 2009

Stromblogger.com publiziert an dieser Stelle den Erfahrungsbericht eines befreundeten Redakteurs, der sich vor einiger Zeit mit dem Thema Strom wechseln in Berlin auseinandergesetzt hat und danach -in einer Art Selbstversuch- seinen Stromanbieter in Berlin gewechselt hat. Bis auf seinen Namen, den wir hier geändert haben, ist sein Bericht nicht verändert worden: Strom wechseln in Berlin - Ein Erfahrungsbericht:
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Die Stadt Berlin geht in Sachen Ökostrom mit gutem Beispiel voran. Alle Liegenschaften des Landes Berlin werden ab 2010 mit regenerativem Strom beliefert. Die Energie kommt wie auch in den vergangenen Jahren von Vattenfall.

Berlin – Der Stromkonzern Vattenfall, einer der vier großen Stromlieferanten in Deutschland, wird ab dem 01.01.2010 alle Einrichtungen der Stadt Berlin mit regenerativem Strom versorgen. Der Energieversorger erhielt den Zuschlag in einer europaweiten Ausschreibung zur Stromversorgung für die Zeit von 2010 bis 2012. Bereits seit 2006 beliefert Vattenfall die Landesliegenschaften bis zu diesem Jahr, darunter die Charité, die Technische Universität sowie die Freie Universität.

Im Vertrag festgelegt ist, dass Vattenfall rund 900 Gigawattstunden pro Jahr liefert. Die Energie stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen. So werden die Liegenschaften der Stadt Berlin mit CO2-neutralem Strom versorgt, der aus Anlagen für Erneuerbare Energien kommt, die mit Wasserkraft betrieben werden.

Werner Süss, Sprecher von Vattenfall, erklärte, dass der Konzern sich freue, zusammen mit dem Land Berlin diesen großen Schritt zu einer klimafreundlichen Stromversorgung des Landes zu gehen. Das Land lebe mit dieser ökologisch anspruchsvollen Ausschreibung Klimaschutz vor.


Beim Strom sind alle gleich – und einige sind gleicher

posted by juliane @ 13:25
21. April 2009

Es ist nicht wirklich zu verstehen, aber es ist Fakt: In diesem Monat bezahlten die privaten deutschen Haushalte rund sieben Prozent mehr für ihren Strom als im vergangenen Jahr. Die Industrie hingegen, die ihrerseits Preiserhöhungen gern mit gestiegenen Energiekosten begründet, erhält derzeit Rabatte in Höhe von 26 Prozent. Die Lieferanten erklären dies mit langfristigeren Lieferverträgen und das Bundeskartellamt hat mit den Ermittlungen begonnen.

Berlin - Die Stromkonzerne haben bis zum laufenden Monat die Strompreise für private Abnehmer um sieben Prozent erhöht. Im Vergleich zum Vorjahr zahlt ein Haushalt mit drei Personen heute durchschnittlich 67,70 Euro jährlich mehr, das sind im Monat rund 4,55 Euro. So berichtete die Nachrichtenagentur AP und beruft sich auf bisher unveröffentlichte Unterlagen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Dem gegenüber steht eine allgemeine Teuerungsrate von nur 0,5 Prozent und die immer noch sinkenden Öl- und Gaspreise. Damit befindet sich der Strompreis im Jahr 2009 auf dem höchsten Stand seit der Freigabe am Ende der Neunziger. Zum Vergleich: Im Milleniumsjahr 2000 musste eine dreiköpfige Familie für einen Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden 40,66 Euro berappen. Bis heute entspricht dies einem Preisanstieg von mehr als 55 Prozent.

Erklärungsversuche des BDEW

Am Montag erst hatte der BDEW auf der Hannover-Messe mitgeteilt, dass für Industriekunden bei Neuverträgen rund 26 Prozent weniger Geld fällig wird als das noch im Oktober vergangenen Jahres der Fall war. Hildegard Müller, die Chefin des BDEW, erklärte diesen Widerspruch zum Preisanstieg bei Privathaushalten damit, dass die Versorger an der Leipziger Strombörse den Strom für die Haushalte ein bis zwei Jahre im Voraus kaufen. Und dort hätten sie sich eingedeckt, als die Preise noch hoch waren. Langfristig, so Müller, würden auch für Privatkunden die Preise sinken – vorausgesetzt, dass der Strompreis so niedrig bleibe. Industriekunden hingegen würden jetzt nur bei Neuabschlüssen von Lieferverträgen weniger bezahlen.

Bereits seit vergangener Woche geht das Bundeskartellamt dem Verdacht nach, dass die großen Energiekonzerne durch absichtliche Verknappung der Strommengen die Preise an der Leipziger Strombörse künstlich in die Höhe getrieben haben sollen. Bis zum 6. Mai müssen die 60 größten Unternehmen nun Auskunft über die Kosten ihrer Stromproduktion, die Einsatzplanung ihrer Kraftwerke sowie ihr Angebotsverhalten auf den Großhandelsmärkten in den Jahren 2007 und 2008 geben.

Anbieterwechsel spart bares Geld

Knapp 80 Prozent des deutschen Strommarktes liegen in der Hand von vier Konzernen: RWE, E.on, Vattenfall und EnBW. Verbraucherschützer vermuten, dass in dieser Monopolstellung ein Hauptgrund für die hohen Strompreise in Deutschland liegt. Der BDEW hält dagegen, dass die staatlichen Abgaben auf die Energie über die Jahre massiv angestiegen und damit den Strompreis in die Höhe getrieben hätten. Seit 1998 stieg der Abgaben- und Steuerbetrag einer Durchschnittsfamilie von rund 12 Euro auf 26 Euro. So würden 40 Prozent der Stromrechnung einer Familie an den Staat fließen, erklärte der BDEW.

Mit einem Wechsel zu einem anderen Anbieter kann ein Durchschnittshaushalt bis zu 300 Euro jährliche sparen. Daher fordert die Bundesnetzagentur die deutschen Kunden immer wieder auf, die Alternativen zu prüfen. Noch verhallt dieser Aufruf weitgehend ungehört: Im Jahr 2007 haben nur 4,23 Prozent der Kunden ihren Anbieter gewechselt. Die hohen Strompreise haben aber auch ein gutes: Bis Ende März diesen Jahres ist der Stromverbrauch bereits um vier Prozent zurückgegangen.


Wieder Strompreiserhöhungen ab April

posted by juliane @ 17:04
9. März 2009

Obwohl sich die Preise an der Leipziger Energiebörse seit Mitte vergangenen Jahres mehr als halbiert haben, erhöhen ab April noch einmal 42 Stromversorger ihre Preise. Sie begründen dies mit langfristigen Bezugsverträgen. RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann hatte erst kürzlich erklärt, dass mit sinkenden Strompreisen frühestens 2010 zu rechnen sei, weil die RWE-Regionalgesellschaften ihren Strom lange im Voraus zu den damaligen höheren Preisen eingekauft hätten. Diese Preise würde man nun an den Kunden weiterreichen. RWE hebt bei seinen regionalen Versorgern die Preise um durchschnittlich sieben Prozent an. Schon im Februar hatten die E.ON-Regionalgesellschaften ihre Preise um rund neun Prozent erhöht. EnBW garantiert bis immerhin Juni seine Preise, Vattenfall sogar bis Jahresende. An der Leipziger Energiebörse (EEX) kostet eine Megawattstunde zur Lieferung 2010 etwa 40 Euro. Vergangenen Juli waren es noch mehr als 90 Euro.

Matthias von Maltzahn, Sprecher des vebraucherportals Get AG, führte hierzu gegenüber der Wirtschaftszeitung €uro am Sonntag aus, dass die Erhöhung  für den Durchschnittsverbrauch eines Vier-Personen-Haushaltes mit 4000 Kilowattstunden eine Mehrbelastung von 7,9 Prozent oder 68,70 Euro bedeute.  Allein die Lübecker Stadtwerke haben angekündigt, ihren Grundversorgungstarif zum April um knapp zwei Prozent zu senken. Laut von Maltzahn immerhin eine jährliche Entlastung von 19,20 Euro.

Um den für Sie günstigsten Tarif zu finden und den Preiserhöhern ein Schnippchen zu schlagen, vergleichen Sie hier und wechseln Sie Ihren Anbieter. Denn die Kunden, die trotz Preiserhöhungen bei ihrem Anbieter bleiben, schenken den Konzernen jährlich 800 Millionen Mehreinnahmen!


Im Berliner Stadtteil Lichtenberg wird es aller Voraussicht nach kein neues Kohlekraftwerk geben. Der Energiekonzern Vattenfall ist von seinen diesbezüglichen Plänen abgerückt, berichtet die “Berliner Morgenpost Online”. Das 800-Megawatt-Kraftwerk hätte mit polnischer Steinkohle befeuert werden sollenund war als Ersatz für das Kraftwerk Klingenberg gedacht. Damit beugt sich der schwedische Energieriese den Protesten aus Politik und Bevölkerung. Nun soll geprüft werden, ob stattdessen ein Gaskraftwerk sinnvoll ist.

Mit dem Aus für diese Pläne braucht Berlin nun aber ein neues Energiekonzept. Da man besonders hier Wert auf die Vorreiterrolle in Sachen Umweltschutz legt, müsste die Hauptstadt künftig auf Atomstrom und CO2-Schleudern verzichten. Das würde bedeuten, dass in zahlreichen Haushalten erst einmal die Voraussetzungen für moderne Heizanlagen geschaffen und Flächen für Solaranlagen angeboten werden müssten.

Während sich in Berlin die Gemüter noch erhitzen, hat der Vattenfall-Konkurrent EnBW einen neuen Markt entdeckt: die Türkei. Der konzern will hier in die erneuerbaren ENergien investieren und hat sich dafür mit der türkischen Borusan Holding zusammengeschlossen. Im ersten Schritt soll in den nächsten drei bis vier Jahren gemeinsam eine Milliarde Euro investiert werden, so Konzernchef Hans-Peter Villis. Die Gründung soll im April vollzogen werden. Experten prognostizieren für den türkischen Strommarkt Zuwachsraten von durchschnittlich acht Prozent.


Billigstrom adé? Vattenfall schluckt Nuon

posted by juliane @ 8:13
24. Februar 2009

Mit einer gemeinsam abgegebenen Mitteilung wollten Vattenfall und Nuon wohl die Wogen glätte. Die Unternehmen wollen “ihre Kräfte bündeln” um “ein führendes europäisches Energieunternehmen zu gründen”. Obwohl Vattenfall die Fähigkeiten von Nuon über den grünen Klee lobt und es nach außen so aussieht, als würden sich zwei Gleichwertige zusammentun und trotz aller Beteuerungen, es werde sich nichts ändern, befürchten Verbraucherschützer in Deutschland massive Preiserhöhungen.

In der Tat sieht es so aus, als würden mit dem Zusammenschluss von Vattenfall und Nuon die Marken “Lekker Strom” und “Wakker Gas” vom deutschen Markt verschwinden. Denn in der Erklärung ist zwar die Rede davon, dass Nuon in den Benelux-Ländern noch unter dem alten Namen auftreten wird, von Deutschland ist jedoch keine Rede.

Mit Nuon war den großen Konzernen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall erstmals ein ernstzunehmender Konkurrent entgegen getreten. Der Zusammenschluss ausgerechnet mit einem der vier Großen beunruhigt Verbraucherschützer. Jeder Zusammenschluss dämpfe den den Wettbewerb, so Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher, und das berge immer die Gefahr steigender Preise. Daher fordert er einen Eingriff des Kartellamtes. Dieses war jedoch wegen des Rosenmontags nicht erreichbar für Stellungnahmen.

Die meisten der rund 300.000 Kunden von Nuon in Deutschland, davon 270.000 bei Strom und 30.000 bei Gas, waren vorher bei Vattenfall und haben sich bewusst für den Anbieterwechsel entschieden, auch wegen der Zwischenfälle in den Atomkraftwerken von Vattenfall in Brunsbüttel und Krümmel. Diese Kunden müssten nun zwangsläufig wieder zurück zu Vattenfall oder wieder den Anbieter wechseln. In Berlin hat Nuon sogar einen Marktanteil von zehn Prozent, in Hamburg sind es fünf Prozent - eine beachtliche Zahl für ein junges Unternehmen.

Eine offizielle Bestätigung des Endes von Nuon Deutschland gibt es bislang nicht. Dafür die Versicherung, dass alle Produkte bestehen bleiben werden und das “vorerst auch unter dem Namen Nuon”. Auch die Preise und Tarife sollen nicht geändert werden.

Auch beim Bundesverband neuer Energieanbieter (bne), der Nuon vertritt, ist man besorgt. Eine Sprecherin sagte, dass Nuon einer der großen Vorreiter für den Wettbewerb in Deutschland gewesen wäre. Weiter führte sie aus, dass ohne den Eintritt von Nuon in den deutschen Markt kein Wettbewerb für Privatkunden möglich gewesen wäre. Ob Nuon unter den neuen Voraussetzungen überhaupt noch weiter Mitglied im bne bleiben könne, sei ebenfalls noch unklar. Mit der Übernahme hätte das Unternehmen sozusagen die Seiten gewechselt und gehöre jetzt zu den etablierten Konzernen.