Ökostrom hat nicht nur Freunde. Vor allem die hohen Subventionen sind Haushaltspolitikern und Verbrauchern ein Dorn im Auge. Was Strom in zehn Jahren kosten wird, haben das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) berechnet.
Seit Jahren erfahren die Erneuerbaren Energien einen ungeahnten Boom. Ob Windkraft, Solarenergie, Photovoltaik oder Wasserkraft - immer mehr Stromverbraucher entscheiden sich für umweltschonende Energie. Inzwischen ist daraus eine wichtige Branche mit etwa 300.000 Arbeitsplätzen entstanden.
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Seit Jahren steigt der Strompreis unaufhörlich an. Doch viele Stromanbieter schaffen es, die gängigen Marktpreise erheblich zu unterbieten. Eine Studie der Unternehmensberatung A.T.Kearney zeigt nun, dass diese Billigstromanbieter dabei nicht selten Verluste in Millionenhöhe machen. Steht das Ende von günstigen Stromangeboten kurz bevor?
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Prepaid-Strom: preisunabhängig Kilowattstunden kaufen und verbrauchen
Eine bestimmte Menge an Leistung im Voraus bezahlen und dann verbauchen - das gibt es schon. Ob die Prepaid-Karte fürs Handy oder die Prepaid-Kreditkarte - das System ist bekannt.
Nun gibt es das auch für Strom. Die Firma FlexStrom bietet ihren Kunden verschiedene Prepaid-Pakete an, die sie nach ihrem Bedarf auswählen können. Nicht verbrauchte Kilowattstunden verfallen nach Vertragsablauf, mehr verbrauchte werden nachbezahlt. Alles wie beim Handy.
FlexStrom gibt außerdem eine Preisgarantie für drei Monate. Eine längere Preisgarantie kann hinzugebucht werden. Die Firma arbeitet konzernunabhängig und bietet einen Energiemix aus 48 Prozent fossilen Brennstoffen, 24 Prozent Atomenergie und 27 Prozent erneuerbaren Energien. Damit liegt FlexStrom bezüglich der erneuerbaren Energien deutlich über dem Durchschnitt der deutschen Stromanbieter. Für umweltbewusste Kunden bietet die Firma auch einen reinen Öko-Stromtarif an.
Also gleich mal mit unserem Tarifrechner vergleichen! Vielleicht ist Flexstrom ja auch für Sie erhältlich?
Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise suchen Firmen nach Sparmöglichkeiten. Ein großes Einsparpotenzial nutzen jedoch viele nicht: die Stromkosten. Mit einer “Green IT-Strategie” könnten die Stromkosten mehr als halbiert werden. Gleichzeitig wäre dies ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Schon im vergangenen Jahr zeigte sich auf der CeBit der Trend zur Green IT. In diesem Jahr ist er umso deutlicher. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) informiert im Rahmen der Intiative EnergieEffizienz darüber, wie sich Green IT umsetzen und langfristig in den Firmenalltag integrieren lässt.
So könnten Firmen an drei Stellen schnell Erfolge mit Green IT erzielen. Zum einen durch den Einsatz effizienter Bürogeräte, zum zweiten durch die Optimierung der Lüftung und Klimatisierung ihres Rechenzentrums sowie der Auslastung der Server und zum dritten durch die Sensibilisierung der Mitarbeiter. Die dena hat außerdem einen Online-Ratgeber geschaffen, der wertvolle Tipps zur Verbesserung der Energiebilanz gibt.
In Groß Pankow, einer kleinen Gemeinde in der Prignitz in Brandenburg, wird es demnächst nachts auf den Straßen wohl dunkel bleiben. Zwischen 23 und 5 Uhr werden die Straßenlaternen nur noch auf Nachfrage per Handy eingeschaltet. Dafür bekommen die Anwohner eine festgelegte Nummer, die anrufen müssen, um die Laternen in einem Ortsteil für eine bestimmte Zeit zum Leuchten zu bringen.
Die Brandenburger sind nicht die Einzigen, die dieses Verfahren testen. Immer mehr Kommunen hoffen auf diese Weise Energiekosten sparen zu können. Mit einer meist kostenlosen Registrierung der Bürger kann durch Rückverfolgung der Anrufe Missbrauch verhindert werden. In den meisten Testgemeinden ist dieser Service für die Anwohner gratis, manche bitten aber auch zur Kasse und lassen sich entweder gleich den verbrauchten Strom, mindestens aber die SMS zur Anschaltung bezahlen.
Mit einer Einsparmöglichkeit von bis zu 18.750 Euro pro Jahr steht das Projekt in Groß Pankow den Installationskosten der neuen Technik in Höhe von 600 bis 700 Euro pro Ortsteil gegenüber. Diesen Donnerstag soll über die Installation entschieden werden.