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Stromfresser Netzteil vor dem EU-Aus

posted by juliane @ 10:36
7. April 2009

Netzteile für Handys und MP3-Player sind wahre Stromfresser. Selbst, wenn sie nur in der Steckdose stecken und nichts tun, verbrauchen sie eine Menge Strom. Den Test kann jeder schnell machen: Einfach das Netzteil in die Steckdose stecken und abwarten. Bereits nach kurzer Zeit erwärmt sich das Netzteil, auch wenn es nichts lädt. Die Wärme ist das Ergebnis sinnlos verschwendeter Energie. Millionen dieser Stromfresser gibt es auf der Welt. Darum hat die EU ihnen den Kampf angesagt. Ab 2010 müssen Netzteile strenge Auflagen erfüllen. Nach Berechnungen der EU lässt sich so Energie einsparen, mit der man ein kleines Land ein ganzes Jahr lang mit Strom versorgen könnte. Die EU-Kommission rechnet mit etwa neun Terwattstunden, das entspricht der Energiemenge, die Litauen im Jahr verbraucht. Auch der Ausstoß an Treibhausgasen könne so um mehr als drei Millionen Tonnen europaweit zurückgehen.

 

Mit den strengeren Verordungen sollen bis zum Jahr 2020 die Energieverluste um bis zu ein Drittel verringert werden. Sie sollen unmittelbar für alle EU-Mitglieder gelten, so dass eine umständliche Umwandlung in nationales Recht nicht mehr notwendig sei, so ein Sprecher der zuständigen EU-Kommission.

 

Eine Preiserhöhung sei nicht vorgesehen, ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Gesetze im Frühsommer 2010 werden Altgeräte einfach nicht mehr in die Geschäfte geliefert. Begonnen soll mit den ineffizientesten Netzteilen, bereits vorhandene könnten jedoch weiter verwendet werden.

 

Wer heute schon Strom sparen möchte, kann dies auch ohne EU-Verordnungen. Mit einem Strommesser lässt sich sehr einfach feststellen, welche Geräte im Haushalt Stromfresser sind und welche eher sparsam sind.


Eine bestimmte Menge an Leistung im Voraus bezahlen und dann verbauchen - das gibt es schon. Ob die Prepaid-Karte fürs Handy oder die Prepaid-Kreditkarte - das System ist bekannt.

Nun gibt es das auch für Strom. Die Firma FlexStrom bietet ihren Kunden verschiedene Prepaid-Pakete an, die sie nach ihrem Bedarf auswählen können. Nicht verbrauchte Kilowattstunden verfallen nach Vertragsablauf, mehr verbrauchte werden nachbezahlt. Alles wie beim Handy.

FlexStrom gibt außerdem eine Preisgarantie für drei Monate. Eine längere Preisgarantie kann hinzugebucht werden. Die Firma arbeitet konzernunabhängig und bietet einen Energiemix aus 48 Prozent fossilen Brennstoffen, 24 Prozent Atomenergie und 27 Prozent erneuerbaren Energien. Damit liegt FlexStrom bezüglich der erneuerbaren Energien deutlich über dem Durchschnitt der deutschen Stromanbieter. Für umweltbewusste Kunden bietet die Firma auch einen reinen Öko-Stromtarif an.

Also gleich mal mit unserem Tarifrechner vergleichen! Vielleicht ist Flexstrom ja auch für Sie erhältlich?


Den Kühlschrank als Stromsparer nutzen

posted by juliane @ 8:00
17. März 2009

Ein Leben ohne Kühlschrank ist wohl für niemanden mehr vorstellbar. Doch besonders alte Geräte sind echte Stromfresser, die die Energiebilanz nach oben treiben können.

Dieses und zahlreicher anderer Stromprobleme nimmt sich die sächsische Aktion “Stromspartakiade - Sachsen spart Strom” an. Die Sächsische Energieagentur (SAENA), die diese Aktion ins Leben gerufen hat, gibt für Sparmöglichkeiten bei Kühlgeräten unter anderem diese wertvollen Tipps:

1. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Gerät die richtige Größe hat. Für einen Singlehaushalt sind 100 bis 140 Liter ausreichend, Familien mit 2 Kindern benötigen etwa 50 Liter pro Person.

2. Achten Sie auf die Energieeffizienzklasse. Am sinnvollsten sind A+ oder A++.

3. Stellen Sie den Kühlschrank nicht neben die Heizung oder den Herd.

Ausführliche Informationen zu den Einsparpotenzialen bei Kühlgeräten finden Sie hier.


Stromkosten mit Green IT halbieren

posted by juliane @ 12:21
15. März 2009

Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise suchen Firmen nach Sparmöglichkeiten. Ein großes Einsparpotenzial nutzen jedoch viele nicht: die Stromkosten. Mit einer “Green IT-Strategie” könnten die Stromkosten mehr als halbiert werden. Gleichzeitig wäre dies ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Schon im vergangenen Jahr zeigte sich auf der CeBit der Trend zur Green IT. In diesem Jahr ist er umso deutlicher. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) informiert im Rahmen der Intiative EnergieEffizienz darüber, wie sich Green IT umsetzen und langfristig in den Firmenalltag integrieren lässt.

So könnten Firmen an drei Stellen schnell Erfolge mit Green IT erzielen. Zum einen durch den Einsatz effizienter Bürogeräte, zum zweiten durch die Optimierung der Lüftung und Klimatisierung ihres Rechenzentrums sowie der Auslastung der Server und zum dritten durch die Sensibilisierung der Mitarbeiter. Die dena hat außerdem einen Online-Ratgeber geschaffen, der wertvolle Tipps zur Verbesserung der Energiebilanz gibt.


Bei Anruf Licht: Brandenburg spart Stromkosten

posted by juliane @ 8:00
25. Februar 2009

In Groß Pankow, einer kleinen Gemeinde in der Prignitz in Brandenburg, wird es demnächst nachts auf den Straßen wohl dunkel bleiben. Zwischen 23 und 5 Uhr werden die Straßenlaternen nur noch auf Nachfrage per Handy eingeschaltet. Dafür bekommen die Anwohner eine festgelegte Nummer, die anrufen müssen, um die Laternen in einem Ortsteil für eine bestimmte Zeit zum Leuchten zu bringen.

Die Brandenburger sind nicht die Einzigen, die dieses Verfahren testen. Immer mehr Kommunen hoffen auf diese Weise Energiekosten sparen zu können. Mit einer meist kostenlosen Registrierung der Bürger kann durch Rückverfolgung der Anrufe Missbrauch verhindert werden. In den meisten Testgemeinden ist dieser Service für die Anwohner gratis, manche bitten aber auch zur Kasse und lassen sich entweder gleich den verbrauchten Strom, mindestens aber die SMS zur Anschaltung bezahlen.

Mit einer Einsparmöglichkeit von bis zu 18.750 Euro pro Jahr steht das Projekt in Groß Pankow den Installationskosten der neuen Technik in Höhe von 600 bis 700 Euro pro Ortsteil gegenüber. Diesen Donnerstag soll über die Installation entschieden werden.


Google will die Welt verbessern

posted by juliane @ 17:16
16. Februar 2009

Der Weltkonzern Google hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit gutem Beispiel voran zu gehen und Nachhaltigkeit zu leben. Dafür hat er bereits einige Projekte ins Leben gerufen, unter anderem werden auch Solaranlagen von Google betrieben. In einem aktuellen Projekt arbeitet das Unternehmen daran, ein Programm zu entwickeln, mit dem man seinen Stromverbrauch jederzeit abrufen kann.

Mit Hilfe dieses Programmes kann der Nutzer auf dem Monitor immer seinen aktuellen Zählerstand checken. Doch nicht nur das, auch der momentane Stromverbauch ist ebenso sichtbar wie der Verbrauch der vergangenen Wochen und Monate. Aus diesen Daten kann man dann Statistiken erstellen und genau herausfinden, welches Gerät für den jeweiligen Stromverbrauch verantwortlich war. Das neue Werkzeug erstellt sogar Spar-Tipps. Der Datenschutz ist gewährleistet, denn die Daten sind privat und können nur auf Wunsch des Kunden mit anderen geteilt werden.

Momentan befindet sich das Projekt im geschlossenen Teststadium. Um die Daten generieren zu können, muss der Stromlieferant ein sogenanntes “smart meter” im jeweiligen Haushalt anschließen. Der Benutzer verbindet dieses dann mit seinem Google-Konto. In den Usa laufen bereits erste Verhandlungen mit großen Energielieferanten zusammen, um die Geräte später an die Haushalte liefern zu können.