Deutschland droht eine weitere Erhöhung der Strompreise. Baden Württemberg besonders stark betroffen.
Für die deutschen Stromkunden werden die kommenden zwei Monaten hart werden. Deutschlandweit erhöhen insgesamt 25 Stromanbieter ihre Preise zum 01.07 und 01.08. Die Erhöhungen reichen hier bis zu 13,9 Prozent. Das in Süddeutschland gelegene Bundesland Baden Württemberg leidet derweil am stärksten unter den massiven Strompreisanhebungen, da alleine über die Hälfte der 25 Strompreiserhöhungen hier ihren Ursprung haben. Die neuen Bundesländer sind im Vergleich dazu noch gut davon gekommen. Die Bundesländer Thüringen, Brandenburg und Sachsen hatten zusammen genommen nämlich lediglich vier Erhöhungen der Strompreise zu verzeichnen. Den Stromverbrauchern kann man daher nur dringend zu einem Stromvergleich in ihrer Heimstadt raten, um die teuren Strompreiserhöhungen zu umgehen.
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Der Energiekonzern EnBW wird ab dem 1. Juli seine Strompreise kräftig erhöhen. Um durchschnittlich 7,5 Prozent sollen die Preise steigen.
Grund für diese Maßnahme ist nach Konzernangaben der Anstieg der Beschaffungskosten für Strom. Diese seien in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und der zu hohen Preisen eingekaufte Strom werde nun ausgeliefert. Die Mehrkosten werden an die Verbraucher weitergegeben. Im Gegensatz zu anderen Anbietern tue man dies allerdings mit deutlichem zeitlichem Abstand, betonte ein Sprecher des Konzerns.
In der Grundversorgung sollen die Preise zum 1. Juli diesen Jahres zwar um 7,5 Prozent steigen, die Grundgebühren blieben jedoch unberührt. Der Verbrauchspreis pro Kilowattstunde wird von 20,53 Cent auf 22,31 Cent erhöht. Für einen Haushalt mit zwei bis drei Personen und einem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 2900 Kilowattstunden bedeute dies eine Mehrbelastung von ungefähr 52 Euro im Jahr.
Spannend bleibt nun, ob auch die anderen großen Anbieter nachziehen und ihre Preise zur Jahresmitte deutlich erhöhen. Auf den Strommärkten sind die Einkaufspreise für Strom im vergangenen halben Jahr im Übrigen um etwa die Hälfte gefallen.
Was also tun?
Ganz einfach: Den Anbieter wechseln! Gleich hier, gleich jetzt!