Rund fünf Prozent der Haushalte in Deutschland beziehen inzwischen den so genannten Ökostrom. Da es immer mehr Anbieter für ökologisch korrekten Strom gibt, sinken die Preise auch auf diesem Sektor und machen Ökostrom zu einer interessanten Alternative zu herkömmlichem Strom. Mit der Nachfrage steigt jedoch auch das Sicherheitsbedürfnis. Immer mehr Menschen wünschen sich eine Garantie dafür, dass der Ökostrom auch wirklich Öko ist.
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Prepaid-Strom: preisunabhängig Kilowattstunden kaufen und verbrauchen
Eine bestimmte Menge an Leistung im Voraus bezahlen und dann verbauchen - das gibt es schon. Ob die Prepaid-Karte fürs Handy oder die Prepaid-Kreditkarte - das System ist bekannt.
Nun gibt es das auch für Strom. Die Firma FlexStrom bietet ihren Kunden verschiedene Prepaid-Pakete an, die sie nach ihrem Bedarf auswählen können. Nicht verbrauchte Kilowattstunden verfallen nach Vertragsablauf, mehr verbrauchte werden nachbezahlt. Alles wie beim Handy.
FlexStrom gibt außerdem eine Preisgarantie für drei Monate. Eine längere Preisgarantie kann hinzugebucht werden. Die Firma arbeitet konzernunabhängig und bietet einen Energiemix aus 48 Prozent fossilen Brennstoffen, 24 Prozent Atomenergie und 27 Prozent erneuerbaren Energien. Damit liegt FlexStrom bezüglich der erneuerbaren Energien deutlich über dem Durchschnitt der deutschen Stromanbieter. Für umweltbewusste Kunden bietet die Firma auch einen reinen Öko-Stromtarif an.
Also gleich mal mit unserem Tarifrechner vergleichen! Vielleicht ist Flexstrom ja auch für Sie erhältlich?
Zukunftsvision 2020: Hälfte aller Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgt?
Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. und die Agentur Erneuerbare Energie haben in einer Studie aufgezeigt, dass im Jahr 2020 mit 47 Prozent fast die Hälfte aller Haushalte mit erneuerbaren Energien versorgt werden können.

Photovoltaik-Anlage - Foto: fotolia
Laut Studie könnte sich der Anteil der Photovoltaik verzehnfachen. Vorausgesetzt, die Politik erhält die notwendigen Rahmenbedingungen für die Solarstromproduktion, sagt die deutsche Solarwirtschaft.
Mit massiven Anstrengungen bei Forschung und Entwicklung sowie hohen Investitionen in neue, hochmoderne Fertigungsanlagen wäre ein Zuwachs der installierten Photovoltaikleistung von 3,8 Gigawatt aus dem Jahr 2007 auf 39,5 Gigawatt im Jahr 2020 möglich, prognostiziert “Stromversorgung 2020″.
Besonders viel Dynamik ab 2010
Die Branche erwartet besonders ab Mitte des nächsten Jahrzehnts viel Dynamik. Denn dann wird die sogenannte Netzparität erwartet, was bedeutet, dass die Stromerzeugung auf dem eigenen Dach günstiger sein wird als der Bezug vom Stromerzeuger. Hierzu erforderliche Kostenentwicklungen der Solarstromerzeugung ist schon heute an den EEG-Vergütungssätzen sowie den vorgesehenen Degressionssätzen ablesbar. Außerdem rechnet die Branche weiterhin mit steigenden Preisen im konventionellen Strombezug.
Für die Jahre 2008 bis zum Ende 2015 wird ein jährliches Wachstum von durchschnitllich 1900 Megawatt angenommen, mit Erreichen der Netzparität wird sich die Dynamik dann auf durchschnittlich 4000 Megawatt in den Jahren 2016 bis 2020 steigern.
Auch die angenommene Vollaststundenzahl wird von jetzt rund 800 Stunden im Jahr auf etwa 1000 Stunden pro Jahr im Jahr 2020 steigen. Begründet wird dies vor allem mit einer immer effizienteren Anlagentechnologie. Die Produktion von Solarstrom erwartet die Prognose mit 39,5 Terrawattstunden.