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Bei Anruf Licht: Brandenburg spart Stromkosten

posted by juliane @ 8:00
25. Februar 2009

In Groß Pankow, einer kleinen Gemeinde in der Prignitz in Brandenburg, wird es demnächst nachts auf den Straßen wohl dunkel bleiben. Zwischen 23 und 5 Uhr werden die Straßenlaternen nur noch auf Nachfrage per Handy eingeschaltet. Dafür bekommen die Anwohner eine festgelegte Nummer, die anrufen müssen, um die Laternen in einem Ortsteil für eine bestimmte Zeit zum Leuchten zu bringen.

Die Brandenburger sind nicht die Einzigen, die dieses Verfahren testen. Immer mehr Kommunen hoffen auf diese Weise Energiekosten sparen zu können. Mit einer meist kostenlosen Registrierung der Bürger kann durch Rückverfolgung der Anrufe Missbrauch verhindert werden. In den meisten Testgemeinden ist dieser Service für die Anwohner gratis, manche bitten aber auch zur Kasse und lassen sich entweder gleich den verbrauchten Strom, mindestens aber die SMS zur Anschaltung bezahlen.

Mit einer Einsparmöglichkeit von bis zu 18.750 Euro pro Jahr steht das Projekt in Groß Pankow den Installationskosten der neuen Technik in Höhe von 600 bis 700 Euro pro Ortsteil gegenüber. Diesen Donnerstag soll über die Installation entschieden werden.


Endlich: Gas und Strom werden billiger

posted by juliane @ 11:12
10. Februar 2009

Nachdem die Energiekosten in den letzten Jahren eigentlich immer nur eine Richtung kannten - aufwärts - scheint sich nun eine Trendwende in der Preisentwicklung abzuzeichnen.

Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung beim Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft (BDEW), erwartet noch in diesem Jahr sinkende Energiekosten für die Endverbraucher. Der Rheinischen Post sagte sie: “Bleibt die Beschaffung so günstig wie zuletzt, könnten die Strompreise ab dem Jahresende sinken.”

Fast zeitgleich verkündete der Energiekonzern E.on, ein Sparprogramm aufzulegen. Auswirkungen auf die Beschäftigung seien nicht auszuschließen. In einzelnen Bereichen könne es in begrenztem Umfang zu Entlassungen kommen. Das Programm soll Einsparungen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro bis zum Jahr 2011 bringen. Dabei gehe es unter anderem um Maßnahmen in den Bereichen Einkauf, IT- und Infrastruktur sowie Vertrieb.