Kürzlich wurde von einem unabhängigen Verbraucherportal ein Strompreis-Atlas für Deutschland erstellt. Dieser stellt bundesweit die aktuellen monatlichen Kosten für Strom dar. Die Strompreise sind farblich abgebildet, so dass auf einen Blick erkennbar ist, wo Strom momentan günstig ist und wo teuer. Ganz eindeutig zu erkennen war, dass der Osten Deutschlands eindeutig mehr für Strom ausgibt, als der Westen. Besonders viele Gebiete in Thüringen und Sachsen sind teuer. Die einzigen Ausnahmen bilden die Großstädte Berlin und Dresden, dort ist der Strom billig. Was den Westen der Republik anbelangt, ist der Südwesten am kostspieligsten. Auch dort bestätigt sich die Tendenz, dass Strom in Großstädten erschwinglicher ist als auf dem Land.
Für die Erhebung wurden Strompreise der örtlichen Versorger aus gut 1400 Ortschaften in der ganzen Republik bewertet. Hier wurden monatliche Kosten berücksichtigt, als Mittel diente ein Jahresverbrauch von 2800 kWh für alle Städte, Landkreise und Ortschaften. Das Resultat steht fest – die Gründe allerdings sind weniger offensichtlich. Angegeben wird als Hauptgrund für die gravierenden Preisunterscheide noch immer höhere Netzentgelte in den neuen Bundesländern und der teils komplizierte Transport der Energie in schwer zugängliche Regionen. Immerhin belaufen sich die Kostenanteile der Netzentgelte auf knapp ein Drittel der gesamten Stromkosten. Doch mit zunehmendem Wettbewerb soll sich dies möglichst bald angleichen. Und preiswerte Angebote sind schon jetzt in der gesamten Republik zu finden. Alles, was man tun muss, ist, einen Stromvergleich im Internet durchzuführen. Denn es gibt garantiert überall einen Energiekonzern, der preiswerte Stromprodukte in seiner Angebotspalette bereithält.
Januar 10th, 2012 at 12:34
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