Strom News
Stromfressende Elektrogeräte hat wohl jeder in seinem Haushalt. Ob Fernseher, Computer, Waschmaschine oder Elektrogrill. Wie bekomme ich aber heraus welche meiner Elektrogeräte besonders viel Strom verbrauchen? Mit einem Strommessgerät spüren Sie diese Stromfresser auf. Einfach das Strommessgerät zwischen Verbraucher und Netzanschluss schalten und schon werden einem die Verbrauchswerte angezeigt. Doch welche Strommesser taugen etwas und welche nicht? Die Stiftung Warentest hats getestet. Im Test waren 7 Strommesser, mit einer Preisspanne von 8 - 50 Euro. Von den sieben Strommessgeräten erhielt gerade man ein Einziges das Testurteil “gut”! Für 2 Euro kann der Test im Internet bestellt werden.
mehr als 400 Euro durch stromsparende Neugeräte an Stromkosten sparen
Die Stiftung Warentest hat es mit einem Modellhaushalt überprüft und kam zu dem Schluss das man mehr als 400 Euro im Jahr durch den Austausch von energiefressenden Elektrogeräten durch stromsparende Neugeräte an Stromkosten sparen kann. Dabei wurde das größte Einsparungspotential durch Energiesparlampen erreicht.
Weiterlesen »
Rund fünf Prozent der Haushalte in Deutschland beziehen inzwischen den so genannten Ökostrom. Da es immer mehr Anbieter für ökologisch korrekten Strom gibt, sinken die Preise auch auf diesem Sektor und machen Ökostrom zu einer interessanten Alternative zu herkömmlichem Strom. Mit der Nachfrage steigt jedoch auch das Sicherheitsbedürfnis. Immer mehr Menschen wünschen sich eine Garantie dafür, dass der Ökostrom auch wirklich Öko ist.
Weiterlesen »
Der Energiekonzern EnBW wird ab dem 1. Juli seine Strompreise kräftig erhöhen. Um durchschnittlich 7,5 Prozent sollen die Preise steigen.
Grund für diese Maßnahme ist nach Konzernangaben der Anstieg der Beschaffungskosten für Strom. Diese seien in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und der zu hohen Preisen eingekaufte Strom werde nun ausgeliefert. Die Mehrkosten werden an die Verbraucher weitergegeben. Im Gegensatz zu anderen Anbietern tue man dies allerdings mit deutlichem zeitlichem Abstand, betonte ein Sprecher des Konzerns.
In der Grundversorgung sollen die Preise zum 1. Juli diesen Jahres zwar um 7,5 Prozent steigen, die Grundgebühren blieben jedoch unberührt. Der Verbrauchspreis pro Kilowattstunde wird von 20,53 Cent auf 22,31 Cent erhöht. Für einen Haushalt mit zwei bis drei Personen und einem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 2900 Kilowattstunden bedeute dies eine Mehrbelastung von ungefähr 52 Euro im Jahr.
Spannend bleibt nun, ob auch die anderen großen Anbieter nachziehen und ihre Preise zur Jahresmitte deutlich erhöhen. Auf den Strommärkten sind die Einkaufspreise für Strom im vergangenen halben Jahr im Übrigen um etwa die Hälfte gefallen.
Was also tun?
Ganz einfach: Den Anbieter wechseln! Gleich hier, gleich jetzt!
Stromblogger.com publiziert an dieser Stelle den Erfahrungsbericht eines befreundeten Redakteurs, der sich vor einiger Zeit mit dem Thema Strom wechseln in Berlin auseinandergesetzt hat und danach -in einer Art Selbstversuch- seinen Stromanbieter in Berlin gewechselt hat. Bis auf seinen Namen, den wir hier geändert haben, ist sein Bericht nicht verändert worden: Strom wechseln in Berlin - Ein Erfahrungsbericht:
Weiterlesen »
Vattenfall beliefert Berliner Einrichtungen ab 2010 mit regenerativem Strom
Die Stadt Berlin geht in Sachen Ökostrom mit gutem Beispiel voran. Alle Liegenschaften des Landes Berlin werden ab 2010 mit regenerativem Strom beliefert. Die Energie kommt wie auch in den vergangenen Jahren von Vattenfall.
Berlin – Der Stromkonzern Vattenfall, einer der vier großen Stromlieferanten in Deutschland, wird ab dem 01.01.2010 alle Einrichtungen der Stadt Berlin mit regenerativem Strom versorgen. Der Energieversorger erhielt den Zuschlag in einer europaweiten Ausschreibung zur Stromversorgung für die Zeit von 2010 bis 2012. Bereits seit 2006 beliefert Vattenfall die Landesliegenschaften bis zu diesem Jahr, darunter die Charité, die Technische Universität sowie die Freie Universität.
Im Vertrag festgelegt ist, dass Vattenfall rund 900 Gigawattstunden pro Jahr liefert. Die Energie stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen. So werden die Liegenschaften der Stadt Berlin mit CO2-neutralem Strom versorgt, der aus Anlagen für Erneuerbare Energien kommt, die mit Wasserkraft betrieben werden.
Werner Süss, Sprecher von Vattenfall, erklärte, dass der Konzern sich freue, zusammen mit dem Land Berlin diesen großen Schritt zu einer klimafreundlichen Stromversorgung des Landes zu gehen. Das Land lebe mit dieser ökologisch anspruchsvollen Ausschreibung Klimaschutz vor.
Es ist nicht wirklich zu verstehen, aber es ist Fakt: In diesem Monat bezahlten die privaten deutschen Haushalte rund sieben Prozent mehr für ihren Strom als im vergangenen Jahr. Die Industrie hingegen, die ihrerseits Preiserhöhungen gern mit gestiegenen Energiekosten begründet, erhält derzeit Rabatte in Höhe von 26 Prozent. Die Lieferanten erklären dies mit langfristigeren Lieferverträgen und das Bundeskartellamt hat mit den Ermittlungen begonnen.
Berlin - Die Stromkonzerne haben bis zum laufenden Monat die Strompreise für private Abnehmer um sieben Prozent erhöht. Im Vergleich zum Vorjahr zahlt ein Haushalt mit drei Personen heute durchschnittlich 67,70 Euro jährlich mehr, das sind im Monat rund 4,55 Euro. So berichtete die Nachrichtenagentur AP und beruft sich auf bisher unveröffentlichte Unterlagen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Dem gegenüber steht eine allgemeine Teuerungsrate von nur 0,5 Prozent und die immer noch sinkenden Öl- und Gaspreise. Damit befindet sich der Strompreis im Jahr 2009 auf dem höchsten Stand seit der Freigabe am Ende der Neunziger. Zum Vergleich: Im Milleniumsjahr 2000 musste eine dreiköpfige Familie für einen Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden 40,66 Euro berappen. Bis heute entspricht dies einem Preisanstieg von mehr als 55 Prozent.
Erklärungsversuche des BDEW
Am Montag erst hatte der BDEW auf der Hannover-Messe mitgeteilt, dass für Industriekunden bei Neuverträgen rund 26 Prozent weniger Geld fällig wird als das noch im Oktober vergangenen Jahres der Fall war. Hildegard Müller, die Chefin des BDEW, erklärte diesen Widerspruch zum Preisanstieg bei Privathaushalten damit, dass die Versorger an der Leipziger Strombörse den Strom für die Haushalte ein bis zwei Jahre im Voraus kaufen. Und dort hätten sie sich eingedeckt, als die Preise noch hoch waren. Langfristig, so Müller, würden auch für Privatkunden die Preise sinken – vorausgesetzt, dass der Strompreis so niedrig bleibe. Industriekunden hingegen würden jetzt nur bei Neuabschlüssen von Lieferverträgen weniger bezahlen.
Bereits seit vergangener Woche geht das Bundeskartellamt dem Verdacht nach, dass die großen Energiekonzerne durch absichtliche Verknappung der Strommengen die Preise an der Leipziger Strombörse künstlich in die Höhe getrieben haben sollen. Bis zum 6. Mai müssen die 60 größten Unternehmen nun Auskunft über die Kosten ihrer Stromproduktion, die Einsatzplanung ihrer Kraftwerke sowie ihr Angebotsverhalten auf den Großhandelsmärkten in den Jahren 2007 und 2008 geben.
Anbieterwechsel spart bares Geld
Knapp 80 Prozent des deutschen Strommarktes liegen in der Hand von vier Konzernen: RWE, E.on, Vattenfall und EnBW. Verbraucherschützer vermuten, dass in dieser Monopolstellung ein Hauptgrund für die hohen Strompreise in Deutschland liegt. Der BDEW hält dagegen, dass die staatlichen Abgaben auf die Energie über die Jahre massiv angestiegen und damit den Strompreis in die Höhe getrieben hätten. Seit 1998 stieg der Abgaben- und Steuerbetrag einer Durchschnittsfamilie von rund 12 Euro auf 26 Euro. So würden 40 Prozent der Stromrechnung einer Familie an den Staat fließen, erklärte der BDEW.
Mit einem Wechsel zu einem anderen Anbieter kann ein Durchschnittshaushalt bis zu 300 Euro jährliche sparen. Daher fordert die Bundesnetzagentur die deutschen Kunden immer wieder auf, die Alternativen zu prüfen. Noch verhallt dieser Aufruf weitgehend ungehört: Im Jahr 2007 haben nur 4,23 Prozent der Kunden ihren Anbieter gewechselt. Die hohen Strompreise haben aber auch ein gutes: Bis Ende März diesen Jahres ist der Stromverbrauch bereits um vier Prozent zurückgegangen.
Überall wird der Strom teurer, eine Preissenkung wird erst zum Jahr 2010 erwartet. Überall? Nicht ganz. Einige Stromanbieter schwimmen gegen den allgemeinen Teuerungsstrom.
Unter ihnen befindet sich der Anbieter E wie Einfach. Schon immer war E wie Einfach für seine klaren und übersichtliche und eben einfachen Tarife bekannt, die außerdem noch günstig waren. Zudem hat der Anbieter in den vergangenen Monaten seine Preise bereits gesenkt. Jetzt im April startet E wie Einfach darüber hinaus noch ein Bonussystem für den so genannten EinPreisTarif.
Hier gibt es einen variablen Bonus, der sich nach dem Verbrauch richtet. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden bedeutet die beispielsweise eine Einsparmöglichkeit von 60 Euro. Bei einem Jahresverbrauch von 5.500 Kilowattstunden kann die Haushaltskasse 95 Euro behalten.
Nach Aussagen der Umweltorganisation Greenpeace sind viele Angebote zu Ökostrom Mogelpackungen. Ein großer Teil dieser Angebote würde das Prädikat nicht verdienen, teilte die Organisation am Montag in Hamburg mit. Der Energiewissenschaftler Uwe Leprich von der Hochschule Saarbrücken habe im Auftrag von Greenpeace hierzu eine Studie erstellt und sei zu diesem Ergebnis gekommen.
Danach basieren viele Ökostrom-Geschäftsmodelle nur auf dem Handel mit Herkunftsnachweisen. Hierbei kaufen Stromanbieter beispielsweise billige Zertifikate für Ökostrom aus Wasserkraft in Skandinavien, jedoch den Strom selber kauft er nicht. Der konventionelle Strom wird dann mit diesen Zertifikaten in Deutschland zu Ökostrom umdeklariert. Ein weiteres Ergebnis der Studie sei daher die Forderung nach einem einheitlichen Label für Ökostrom-Produkte. Die zahlreichen nebeneinander existierenden Zertifikate, die es zurzeit auf dem Markt gibt, sei zu verwirrend für den Verbraucher.
Vorausgesetzt, dass die Ergebnisse dieser Studie der Wahrheit entsprechen, könnte man sich in Zukunft den finanziell intensiveren Ökostrom sparen und wieder zum konventionellen Atomstrom wechseln. Insofern ist es tatsächlich an der Zeit, dass hier klare Regelungen gefunden werden und ein einheitliches Zertifikat eingeführt wird.
Der Stromanbieter Eprimo hat für seine Neukunden ein ganz besonderes Angebot im Gepäck: Bundesweit führt er Tarife mit garantierter Preisstabilität bis zum 31.12.2010 ein. So können Haushalte mit dem typischen Jahresverbrauch von etwa 4000 Kilowattstunden mehr als 100 Euro einsparen im Vergleich mit dem örtlichen Versorger. Eprimo-Geschäftsführer Dietrich Gemmel stellte fest, dass für immer mehr Stromkunden die Preisstabilität ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Wahl des Anbieters sei.
Eprimo setzt ausschließlich auf Angebote ohne Vorkasse und mit den vertrauten Abläufen mit monatlichen Abschlägen sowie einer Jahresverbrauchsabrechnung. Auch die Kündigungsfristen sind verbraucherfreundlich: unter Einhaltung einer einmonatigen Frist kann der Kunde jederzeit zum Monatsende kündigen.