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Offizielle Zahlen für Deutschland und die Stromgewinnung aus Solaranlagen liegen aus dem Jahr 2008 vor. Dort waren es insgesamt 0,83% nach Angaben der deutschen Wirtschaft für Elektrizität. In der Zwischenzeit ist der Ausbau der Solaranlagen weiter fortgeschritten, die Bedeutung von erneuerbaren Energien ist spätestens seit der Atomkatastrophe von Fukushima (Japan) ins unermessliche gestiegen. Daher kann man die Vermutung äußern, dass damit bereits die 1 % Hürde in Bezug auf Solarenergie genommen wurde. Die Zahlen damals belegen auch, dass aus Solarenergie zehnmal weniger Energie gewonnen wurde als z.B. aus Wind. Weltweit sieht die Entwicklung weitaus besser aus. Auch wenn hier nur konkrete Zahlen von 2005 vorliegen, wo die weltweite Energiegewinnung aus Solarstrom mit 5 Gigawatt angegeben wurde, wobei allein 2005 1,4 Gigawatt durch Neubau von Solarkraftwerken erzeugt wurden. Obendrein schätzt man, dass Jährlich weltweit ein Zuwachs von 40% stattfindet. d.h. Ende 2011 müsste die Solarenergiegewinnung bereits bei ca. 13,4 % liegen. Gerade die Entwicklung der von Sonnenenergie “verwöhnten” Länder in (wirtschafts-politischen) Belangen bringt ein neues Energiebewusstsein, das auch Unabhängigkeit enthält und damit eine erhebliche Steigerung der Investitionen ideeller und materieller Art in diesem Gebiet.
Die Deutschen haben zögerlich mit den Investitionen in die Solarenergie begonnen, selbst Vergünstigungen im Kredit für Hausbesitzer haben sich nicht in dem Umfang verdient gemacht. Der Gesetzgeber zog mit dem EEG nach und förderte die Einspeisung von Strom ins allgemeine Netz. Aber auch dieser, inzwischen wieder abgeschmolzene Betrag vermochte die Menschen nicht gigantisch zu Investitionen zu veranlassen. Viele Solaranlagen (Photovoltaikanlagen) produzieren mehr Strom als der Hausbesitzer für den Eigenbedarf nutzen kann. Davon könnte die Allgemeinheit profitieren.
Auch wenn die Investition in den Solarstrom nicht die einzige Energiequelle erneuerbarer Energien bleiben wird, wird mit Sicherheit ein Teil unseres zukünftig und bereits gegenwärtig anfallenden Energiebedarfs durch Solarstrom gedeckt werden.
Warum aber die Vergütung des Eigenverbrauchs günstiger ausfällt als die Vergütung des Stroms, der ins öffentliche System eingespeist wird, bleibt ein Geheimnis der Politik.
Aber auch diese ist lernfähig, wenn auch immer nur angesichts großer Katastrophen. Dennoch sollte eines Tages die Sonnenenergie angestrebter maßen etwa ein Drittel aller stromerzeugenden Energiequellen ausmachen.
In Deutschland gibt es mittlerweile sehr viele Stromanbieter. Daher herrscht in diesem Energieversorgungsbereich inzwischen auch ein großer Wettbewerb - was natürlich für Sie als Stromkunde besonders gut ist, da vorteilhaftere Konditionen dadurch entstehen. Um genau diese vorteilhaften Konditionen mit den eigenen Strombezugs-Vorstellungen möglichst in Einklang zu bringen, wurde im Internet der Stromrechner entwickelt. Denn durch einen Stromrechner werden nach bestimmten Auswahlkriterien, die Sie selbst vorher ganz einfach festlegen, alle für Sie zur Verfügung stehenden Stromanbieter sofort ermittelt.
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Der Energiekonzern EnBW wird ab dem 1. Juli seine Strompreise kräftig erhöhen. Um durchschnittlich 7,5 Prozent sollen die Preise steigen.
Grund für diese Maßnahme ist nach Konzernangaben der Anstieg der Beschaffungskosten für Strom. Diese seien in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und der zu hohen Preisen eingekaufte Strom werde nun ausgeliefert. Die Mehrkosten werden an die Verbraucher weitergegeben. Im Gegensatz zu anderen Anbietern tue man dies allerdings mit deutlichem zeitlichem Abstand, betonte ein Sprecher des Konzerns.
In der Grundversorgung sollen die Preise zum 1. Juli diesen Jahres zwar um 7,5 Prozent steigen, die Grundgebühren blieben jedoch unberührt. Der Verbrauchspreis pro Kilowattstunde wird von 20,53 Cent auf 22,31 Cent erhöht. Für einen Haushalt mit zwei bis drei Personen und einem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 2900 Kilowattstunden bedeute dies eine Mehrbelastung von ungefähr 52 Euro im Jahr.
Spannend bleibt nun, ob auch die anderen großen Anbieter nachziehen und ihre Preise zur Jahresmitte deutlich erhöhen. Auf den Strommärkten sind die Einkaufspreise für Strom im vergangenen halben Jahr im Übrigen um etwa die Hälfte gefallen.
Was also tun?
Ganz einfach: Den Anbieter wechseln! Gleich hier, gleich jetzt!
Es ist nicht wirklich zu verstehen, aber es ist Fakt: In diesem Monat bezahlten die privaten deutschen Haushalte rund sieben Prozent mehr für ihren Strom als im vergangenen Jahr. Die Industrie hingegen, die ihrerseits Preiserhöhungen gern mit gestiegenen Energiekosten begründet, erhält derzeit Rabatte in Höhe von 26 Prozent. Die Lieferanten erklären dies mit langfristigeren Lieferverträgen und das Bundeskartellamt hat mit den Ermittlungen begonnen.
Berlin - Die Stromkonzerne haben bis zum laufenden Monat die Strompreise für private Abnehmer um sieben Prozent erhöht. Im Vergleich zum Vorjahr zahlt ein Haushalt mit drei Personen heute durchschnittlich 67,70 Euro jährlich mehr, das sind im Monat rund 4,55 Euro. So berichtete die Nachrichtenagentur AP und beruft sich auf bisher unveröffentlichte Unterlagen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Dem gegenüber steht eine allgemeine Teuerungsrate von nur 0,5 Prozent und die immer noch sinkenden Öl- und Gaspreise. Damit befindet sich der Strompreis im Jahr 2009 auf dem höchsten Stand seit der Freigabe am Ende der Neunziger. Zum Vergleich: Im Milleniumsjahr 2000 musste eine dreiköpfige Familie für einen Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden 40,66 Euro berappen. Bis heute entspricht dies einem Preisanstieg von mehr als 55 Prozent.
Erklärungsversuche des BDEW
Am Montag erst hatte der BDEW auf der Hannover-Messe mitgeteilt, dass für Industriekunden bei Neuverträgen rund 26 Prozent weniger Geld fällig wird als das noch im Oktober vergangenen Jahres der Fall war. Hildegard Müller, die Chefin des BDEW, erklärte diesen Widerspruch zum Preisanstieg bei Privathaushalten damit, dass die Versorger an der Leipziger Strombörse den Strom für die Haushalte ein bis zwei Jahre im Voraus kaufen. Und dort hätten sie sich eingedeckt, als die Preise noch hoch waren. Langfristig, so Müller, würden auch für Privatkunden die Preise sinken – vorausgesetzt, dass der Strompreis so niedrig bleibe. Industriekunden hingegen würden jetzt nur bei Neuabschlüssen von Lieferverträgen weniger bezahlen.
Bereits seit vergangener Woche geht das Bundeskartellamt dem Verdacht nach, dass die großen Energiekonzerne durch absichtliche Verknappung der Strommengen die Preise an der Leipziger Strombörse künstlich in die Höhe getrieben haben sollen. Bis zum 6. Mai müssen die 60 größten Unternehmen nun Auskunft über die Kosten ihrer Stromproduktion, die Einsatzplanung ihrer Kraftwerke sowie ihr Angebotsverhalten auf den Großhandelsmärkten in den Jahren 2007 und 2008 geben.
Anbieterwechsel spart bares Geld
Knapp 80 Prozent des deutschen Strommarktes liegen in der Hand von vier Konzernen: RWE, E.on, Vattenfall und EnBW. Verbraucherschützer vermuten, dass in dieser Monopolstellung ein Hauptgrund für die hohen Strompreise in Deutschland liegt. Der BDEW hält dagegen, dass die staatlichen Abgaben auf die Energie über die Jahre massiv angestiegen und damit den Strompreis in die Höhe getrieben hätten. Seit 1998 stieg der Abgaben- und Steuerbetrag einer Durchschnittsfamilie von rund 12 Euro auf 26 Euro. So würden 40 Prozent der Stromrechnung einer Familie an den Staat fließen, erklärte der BDEW.
Mit einem Wechsel zu einem anderen Anbieter kann ein Durchschnittshaushalt bis zu 300 Euro jährliche sparen. Daher fordert die Bundesnetzagentur die deutschen Kunden immer wieder auf, die Alternativen zu prüfen. Noch verhallt dieser Aufruf weitgehend ungehört: Im Jahr 2007 haben nur 4,23 Prozent der Kunden ihren Anbieter gewechselt. Die hohen Strompreise haben aber auch ein gutes: Bis Ende März diesen Jahres ist der Stromverbrauch bereits um vier Prozent zurückgegangen.
Überall wird der Strom teurer, eine Preissenkung wird erst zum Jahr 2010 erwartet. Überall? Nicht ganz. Einige Stromanbieter schwimmen gegen den allgemeinen Teuerungsstrom.
Unter ihnen befindet sich der Anbieter E wie Einfach. Schon immer war E wie Einfach für seine klaren und übersichtliche und eben einfachen Tarife bekannt, die außerdem noch günstig waren. Zudem hat der Anbieter in den vergangenen Monaten seine Preise bereits gesenkt. Jetzt im April startet E wie Einfach darüber hinaus noch ein Bonussystem für den so genannten EinPreisTarif.
Hier gibt es einen variablen Bonus, der sich nach dem Verbrauch richtet. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden bedeutet die beispielsweise eine Einsparmöglichkeit von 60 Euro. Bei einem Jahresverbrauch von 5.500 Kilowattstunden kann die Haushaltskasse 95 Euro behalten.
Nach Aussagen der Umweltorganisation Greenpeace sind viele Angebote zu Ökostrom Mogelpackungen. Ein großer Teil dieser Angebote würde das Prädikat nicht verdienen, teilte die Organisation am Montag in Hamburg mit. Der Energiewissenschaftler Uwe Leprich von der Hochschule Saarbrücken habe im Auftrag von Greenpeace hierzu eine Studie erstellt und sei zu diesem Ergebnis gekommen.
Danach basieren viele Ökostrom-Geschäftsmodelle nur auf dem Handel mit Herkunftsnachweisen. Hierbei kaufen Stromanbieter beispielsweise billige Zertifikate für Ökostrom aus Wasserkraft in Skandinavien, jedoch den Strom selber kauft er nicht. Der konventionelle Strom wird dann mit diesen Zertifikaten in Deutschland zu Ökostrom umdeklariert. Ein weiteres Ergebnis der Studie sei daher die Forderung nach einem einheitlichen Label für Ökostrom-Produkte. Die zahlreichen nebeneinander existierenden Zertifikate, die es zurzeit auf dem Markt gibt, sei zu verwirrend für den Verbraucher.
Vorausgesetzt, dass die Ergebnisse dieser Studie der Wahrheit entsprechen, könnte man sich in Zukunft den finanziell intensiveren Ökostrom sparen und wieder zum konventionellen Atomstrom wechseln. Insofern ist es tatsächlich an der Zeit, dass hier klare Regelungen gefunden werden und ein einheitliches Zertifikat eingeführt wird.
Die Naturstrom AG, ein reiner Ökostromanbieter, hat einen speziellen Tarif für landwirtschaftliche Betriebe eingeführt. Naturstrom ist einer von vier Ökostromanbietern, die ohne jede Einschränkung von den meisten Umweltverbänden als Versorger empfohlen werden. Mit dem Tarif für Bauern liegt der Anbieter unter dem Preis des örtlichen Versorgers.
Hier zeigt sich, dass auch kleine Versorger in der Lage sind, günstig Energie anzubieten. Für den Verbraucher ergeben sich hier oft ungeahnte Sparmöglichkeiten. Für die großen Anbieter bedeutet das eine starke Konkurrenz. Möglicherweise ergeben sich aus den niedrigeren Preisen kleinen Anbieter sogar Rückforderungen. Diese könnten sowohl von privater als auch von gewerblicher Seite kommen.
Es lohnt sich also immer, beim Strom zu vergleichen und gegebenenfalls den Stromanbieter zu wechseln. Daskönnen Sie auch hier. Füllen Sie einfach das Formular aus und wechseln Sie noch heute!
Mecklenburg/Vorpommern: Ab 2050 keine fossilen Brennstoffe mehr
Die SPD in Mecklenburg-Vorpommern hat im Streit um das Energiekonzept beim Koalitionspartner CDU eine Niederlage einstecken müssen. Denn der Kompromiss für das Energiekonzept des Bundeslandes lautet: Erneuerbare Energien ja, Absage an die Kernkraft nein.
Am Dienstag einigten sich die Regierungsparteien nach monatelangem Ringkampf auf ein langfristiges Energiekonzept für MV. Als erstes deutsches Bundesland wird MV festschreiben, ab dem Jahr 2050 keine fossilen Brennstoffe mehr zur Stromerzeugung zu nutzen, ließ SPD-Umweltexperte Gottfried Timm verlautbaren. Damit ist eine Laufzeit des Kohlekraftwerkes in Lubmin von 30 bis 40 Jahren gesichert, wenn die Baugenehmigung jetzt erteilt würde. Dieses Bauvorhaben bringt, ähnlich wie das des Kohlekraftwerkes in Warnemünde, Bürgerinitiativen auf die Barrikaden. Zudem sitzt die für Lubmin verantwortliche Landrätin im Aufsichtsrat der Energiewerke Nord, die wiederum für den Bau verantwortlich sind.
Die CDU bewertet den Beschluss der SPD als das Ende der Verweigerungshaltung der SPD zum von Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) vorgelegten Projekt “Energieland 2020″ Energieexperte Matthias Lietz kritisierte, dass die angemerkten Punkte bereits vor 14 Tagen endgültig hätten in der Konzeption verankert sein können. Die SPD bemängelte hingegen die Weigerung der CDU, die klare Absage an den Neubau von Atomkraftwerken in MV im Energiekonzept zu fixieren. Gottfried Timm sagte hierzu, dass für den Fall, dass Union und FDP doch eine Mehrheit für die Rückgängigmachung des Atomausstiegs erreichen sollten, man sicher nach Standorten suchen würde. Daher bestehe die SPD auf dieser Absage.
Die europäischen Energiekonzerne dürfen die Kontrolle über ihre Strom- und Gasleitungen weiterhin selbst ausüben. Dafür sollen die Verbraucher mehr Rechte bekommen. Beispielsweise sollen sie schneller von sinkenden Preisen profitieren. Dieser Kompromissvorschlag der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft wurde von den Unterhändlern des Europäischen Parlaments sowie der EU-Kommission beschlossen. Damit ist die Zerschlagung der Energiekonzerne nach 18 Monaten Streit vom Tisch. Verhandlungsführerin Angelika Niebler von der CSU äußerte hierzu, dass so dafür gesorgt werde, dass der Wettbewerb intensiviert würde und der Verbraucher mehr Rechte bekomme.
Der ursprüngliche Plan der EU-Kommission war die Aufspaltung der großen Versorger. Die Sparten Netz und Betrieb sollten komplett voneinander getrennt werden, um möglichen Konkurrenten den Netzzugang zu erleichtern und die Netzkosten zu senken. Die deutsche Regierung hatte jedoch einen Sonderweg für die deutschen Energieversorger gefordert und wurde von den Mitgliedsländern dabei unterstützt. Zunächst hatte das EU-Parlament das Vorhaben blockiert, doch nun gaben die parlamentarischen Unterhändler ihren Widerstand nach massiven Zugeständnissen bezüglich der Verbraucherrechte auf. Niebler deklarierte dies als “klaren deutschen Sieg”.
Nun dürfen die Konzerne ihre Leitungen nur unter Auflagen weiterhin innerhalb des Unternehmens betreiben. Es muss gesichert sein, dass jeder Netzbetreiber unabhängig arbeitet und Konkurrenten nicht benachteiligt werden. In jedem Unternehmen soll ein Aufseher oder Obmann über die Einhaltung der Regeln wachen. Diese Person darf zwar der Konzern aussuchen, jedoch muss sie von der nationalen Regulierungsbehörde bestätigt werden. Managern, die aus der Erzeugerbereich in die Netzgesellschaft oder umgekehrt wechseln wollen, werden künftig strenge Karenzzeiten auferlegt. Vor einem Wechsel steht nun eine Zwangspause von vier Jahren. Aus der Konzernholding in den Netzbetrieb können Manager bereits nach sechs Monaten wechseln. Mit diesen Pausen will man illegale Absprachen oder Manipulationen verhindert werden.
Für Deutschland bedeutet dies, dass die Bundesnetzagentur die Energieversorger zwingen wird, ihre Preiskalkulationen offenzulegen und auf Verlangen die Einkaufspreise von Strom und Gas zu dokumentieren. Sinkende Einkaufspreise sollen so zeitnaher an den Verbraucher weitergegeben werden. Vorauszahlungen könnten so ebenfalls an die sinkenden Preise angepasst werden. Bisher ist es so, dass steigende Preise sehr schnell beim Kunden ankommen, Preissenkungen jedoch nicht. Darüber hinaus muss ein Anbieterwechsel in Zukunft innerhalb von drei Wochen vollzogen sein. Am Freitag werden die Mitgliedstaaten über den Kompromiss entscheiden.
Am 28. März um 20.30 Uhr ruft der WWF weltweit alle Menschen dazu auf, ihr Licht auszuschalten und auch auf sonstige elektrische Geräte zu verzichten. Damit soll wie bereits im vergangenen Jahr ein Zeichen gegen den Klimawandel gesetzt werden.
Die Aktion schlägt bereits jetzt große Wellen. Viele Städte haben ihre Teilnahme bereits angekündigt. Und so werden auch in diesem Jahr wieder die Oper in Sydney und der Eiffelturm in Paris unbeleuchtet bleiben.
Waren es im vergangenen Jahr nur fünf Minuten, so gilt diesmal die “Earth Hour“. Der WWF selbst spricht von der größten weltweiten Aktion, die jemals gegen den Klimawandel stattfinden wird.
Beginnen wird die Earth Hour um etwa 20.30 Uhr auf den neuseeländischen Chatham Inseln und wird sich dann wegen der Zeitverschiebung einmal um den Globus ziehen. Die letzte Station ist Las Vegas. Es dürfte ein ziemlich beeindruckendes Bild sein, wenn ausgerechnet dort, in der Stadt der Millionen Lichter mit einmal alles dunkel ist.
Von den deutschen Städten hat sich bisher leider nur Hamburg bereit erklärt, an der Aktion teilzunehmen. 2008 hatten unter anderem auch Berlin und Köln ihre Silhouetten verdunkelt.
Vielleicht liegt die mangelnde Teilnahmebereitschaft aber auch an der Präsenz. Auf den deutschen Seiten des WWF finden sich Hinweise auf die Aktion nur, wenn man direkt danach sucht und auch in der Presse zeigt sich bisher kaum Resonanz. Es mag auch daran liegen, dass in diesem Jahr kein Mediengroßaufgebot via Bildzeitung und TV auf die Kampagne aufmerksam macht.
Die österreichischen Seiten der weltweiten Organisation sind hier besser aufgestellt und bieten auf den ersten Blick alle wichtigen Informationen sowie zahlreiche Links und Hinweise. Ob der WWF es so tatsächlich schaffen wird, die angestrebte Milliarde Menschen dazu zu bringen, die Lichter für eine Stunde zu löschen, bleibt abzuwarten. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon jedenfalls steht hinter der Aktion und ruft seinerseits ebenfalls zur Teilnahme auf.